Mit den Worten „Mittelständische Unternehmen sind der Motor und das Rückgrat der Deutschen Wirtschaft“, begrüßte Peter Denig am 17. März 2010 die Gäste in der vollbesetzten Aula des Herz-Zentrums Bad Krozingen.
Ganz bewusst wählte der WRF-Vorsitzende jenes besondere Ambiente für den diesjährigen Wirtschaftstag des BDS-Wirtschaftsverbundes Regio Freiburg, lautete das Motto doch “Fit für die Zukunft“. Über 150 regionale Unternehmer, Politiker und Gewerbetreibende folgten der Einladung und wurden Zeuge spannender, informativer und geistreicher Ausführungen. In seiner Eröffnungsrede wies Denig darauf hin, „dass der Mittelstand gerade in der Wirtschaftskrise Innovationsstärke und Flexibilität bewies, die entscheidenden Faktoren für eine erfolgreiche Zukunft.“
Es nützt nichts, nur noch qualifizierte Kranke zu haben
Welche positiven Auswirkungen auf den wirtschaftlichen Erfolg ein funktionierendes Gesundheitsmanagement in Unternehmen hat, zeigte Prof. Volker Steinhübel (Bild unten). Lebendig und inhaltsreich referierte der Leiter des IFC-Instituts für Controlling aus Nürtingen über gesundheitliche Potenziale und Strategien aus betriebswirtschaftlicher Sicht. Er machte dabei deutlich, dass aktives Gesundheitsmanagement in jedes Unternehmen gehöre, denn „es nützt nichts, nur noch qualifizierte Kranke zu haben, genauso wenig wie nur gesunde Dumme.“

Referent nimmt an härtesten Radrennen der Welt teil
Zuvor skizzierte Bernd Sahner, Verwaltungsdirektor des Herz-Zentrums, die Entwicklung der Klinik von 1972 bis zum jetzigen Herz-Zentrum, das heute zu den renommiertesten Einrichtungen in Deutschland zählt. Seit 2001 ist dort Prof. Franz-Josef Neumann geschäftsführender Ärztlicher Direktor. Mit amüsanten Anekdoten und wissenschaftlichen Studien erbrachte Neuman den Nachweis, dass ein gesunder Lebensstil Herzkrankheiten vorbeugt. Täglich 30 Minuten Sport senken das Herzinfarktrisiko erheblich. Demnach dürfte das Risiko des anschließenden Referenten gegen null tendieren. Dr. Michael Nehls ist Molekulargenetiker und Extremausdauersportler, der in diesem Jahr zum zweiten Mal beim härtesten Radrennen der Welt teilnimmt: 4830 Kilometer quer durch Amerika in einer Etappe. „Herausforderungen in Sport und Beruf haben eine Gemeinsamkeit: Man muss sich Ziele setzen und nur mit Strategie kommt man zu Erfolg“, schloss Nehls. Der einsetzende Beifall und die guten Gespräche am Buffet zeigten, dass der WRF an diesem Abend die richtige Strategie verfolgte und sich fit für die Zukunft präsentierte.
Text und Bilder: Kai Hockenjos
Der WRF-Vorsitzende Peter Denig begrüßt die Teilnehmer