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Noch wenige Monate bis zur Bundestagswahl am 22. September 2013. Die Parteien laufen sich langsam warm für den Wahlkampf in den kommenden Monaten. Mit der neuen Partei AfD ist eine weitere Alternative zu den sechs in den Landtagen bzw. dem Bundestag vertretenen Parteien hinzugetreten. Bis zur Wahl wird es noch manche Änderung in der politischen Stimmung geben.
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Wer als Grundstückseigentümer, Vermieter oder Mieter seine Winterdienstpflichten an ein entsprechendes Unternehmen abtritt, kann diese Kosten in der Einkommensteuer steuermindernd geltend machen. Laut Urteil des Finanzgerichts Berlin-Brandenburg (Az. 13 K 1328/10), das sich zunächst nur auf entsprechende Arbeiten auf dem privaten Gelände bezieht, handelt es sich dabei um eine haushaltsnahe Dienstleistung.
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Nie wieder schlechte Mitarbeiter einstellen mit der Personal-Toolbox
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Der Landesverband hat sein neues BDS-Informationssystem gestartet, das die bestehende Online-Mitgliederverwaltung der Vereine ablöst. Damit beginnt auch ein neuer Service für die Mitglieder selbst, die nun selbst alle einen Zugang zum System erhalten und damit ihre Daten ändern, einen Brancheneintrag freischalten oder Termine veröffentlichen können.
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Beteiligungskultur hat beim BDS Tradition
Die Meinung der Mitglieder zählt
Christiano Ronaldo hat bei Twitter rund 11 Millionen follower. 5,6 Mio. Facebook-Nutzer haben den "Gefällt-mir"-Button gedrückt. 66 Prozent der Zuschauer von Waldis Club wollen, das Miroslav Klose im Halbfinale gegen Italien im deutschen Sturm steht. Bei der Fußball-Europameisterschaft setzen ARD und ZDF auf virtuelle Spielerbewertungen und facebook-Einträge von Zuschauern. Das Internet ist in und mit ihm hat sich eine neue Beteiligungskultur entwickelt, die nicht selten auch ins banale und sinnlose abdriftet.
Beim BDS hat die Kultur, die Mitglieder bei der Meinungsbildung einzubeziehen, eine lange Tradition- und sie geht weiter als die selbstverständliche Diskussion der Mitglieder bei Landesverbandstagen oder Bezirksversammlungen hinaus. Schon vor mehreren Jahrzehnten wurden Umfragen zu vereinzelten Themen genutzt, um das Stimmungsbild der Mitglieder beispielsweise zum Ladenschluss abzufragen. Seit über zehn Jahren hat der Landesverband nun bereits sein Konjunkturpanel im Halbjahresrhythmus etabliert. Zu Beginn mit wenigen Fragen nur auf das Thema der wirtschaftlichen Entwicklung der Mitgliedsbetriebe fokussiert, haben sich die Umfragen über die Jahre zu einem Instrument entwickelt, um die Meinung der Mitglieder zu wichtigen politischen Themen zu erfragen. Ob Streitthemen wie das Allgemeine Gelichbehandlungsgesetz und die GEZ-Gebühren in der Vergangenheit oder die Energiewende oder die geplante PKW-Maut wie bei der derzeit laufenden Umfrage, zu wichtigen Themen will der BDS von seinen Mitgliedern wissen, wie sie dazu stehen. Und auch wenn formell für den Landesverband und seine Organe keine Bindung besteht, in der Praxis nimmt der BDS - im Gegensatz zu Bundestrainer Joachim Löw - die Meinung der Mitglieder immer auf und vermittelt diese Meinung an Politik und Öffentlichkeit .
Mediale und politische Aufmerksamkeit
„Bei manchen Themen konnten wir in der Vergangenheit bundesweit in die Medien kommen. Und gerade in der Landespolitik gab es bei umstrittenen Landesthemen immer wieder auch Anrufe aus verschiedenen Landtagsfraktionen, die mehr zur Umfrage wissen wollten“, berichtet Wolfgang Becker, Geschäftsführer Mittelstandspolitik und Kommunikation, der diesen Bereich beim Landesverband aufgebaut hat. „Wir nutzen die Studien, um gegenüber der Politik auf die Anliegen der Selbständigen aufmerksam zu machen“. Das betrifft sowohl die Landes- als auch die Bundespolitik. „Manche Themen wie beispielsweise die Studie zu den Problemen im Mittelstand waren uns so wichtig, dass wir sie neben den Abgeordneten auch an alle Bürgermeister im Land verschickt haben. Manche Bürgermeister wollten dann gleich noch mal Exemplare für den gesamten Gemeindetrat haben“, erinnert sich Becker.
Manche Themen „laufen medial auch gar nicht“, weil sich beispielsweise im Zeitraum zwischen Umfragestart und Auswertung neue Fakten ergeben haben oder das Thema in der politischen Berichterstattung wieder verschwunden ist. Doch die Presseberichterstattung ist nur eines von mehreren Zielen, die der Verband mit den Umfragen verbindet. Schließlich gehen die meisten Themen, die der BDS anpackt über tagesaktuelle Entscheidungen hinaus. „Wichtig ist uns, eine solide Basis für unsere eigene Argumentation zu erhalten“, sagt Becker. „Es macht einen Unterschied, ob man als Interessenverband eine Meinung vertritt oder ob man sagen kann, die Mehrheit von meist 600 bis 1000 befragten Selbstständigen sieht das so.“
Hohe Qualität, aber nicht repräsentativ
1000 Teilnehmer ist immer das Ziel der Studie, auch wenn man beim Landesverband weiß, dass für eine repräsentative Studie die Kriterien noch höher sind. „Wir liegen mit der Qualität unserer Studien deutlich über dem, was viele populäre Internetbefragungen leisten können“. Wichtig ist uns dabei auf breiter Basis die Stimmung einzufangen. Hierfür werden die Mitglieder nicht nur über das Internet bzw. einen E-Mail-Verteiler auf die Teilnahme hingewiesen. Rund zwei Drittel der Befragten antwortet immer noch per Fax. So ist die Qualität der Daten nicht hin zu einigen internetaffinen Berufs- oder Alternsgruppen verzerrt. Entsprechend wird beim BDS auch darauf geachtet, dass die Abweichung in den Berufsgruppen wie Handwerk oder Handel und bei den Unternehmensgrößen im Vergleich zum Mitgliederbestand möglichst gering ist. Nur so lassen sich auch qualitative Aussagen im Branchen- oder Größenvergleich machen. Die langjährige Umfrageerfahrung macht es auch möglich, Entwicklungen langfristig zu vergleichen. Entsprechend sind viele Fragen seit Jahren konstant, etwa Fragen zur Konjunktur, zur Kreditvergabe oder zum Fachkräfteproblem. Andere Fragen werden immer in den Wintermonaten gestellt, wieder andere wie beispielsweise zu den Problemen im Mittelstand erstellt der BDS nur alle drei Jahre.
Wichtig sind für Becker aber auch die vielen persönlichen Kommentare, die Umfrageteilnehmer bei jeder Umfrage angeben können. „Sie sind so etwas wie ein Seismograph für Themen und Stimmungen ähnlich wie die von den TV-Sendern über Facebook eingesammelten Meinungen. Facebook selbst spielt für den Verband bisher keine Rolle in der Kommunikation.
Kommentierungen auf der Homepage
Hierfür hat der BDS sein eigenes Onlinesystem. Alle Texte, die der Landesverband auf seiner Homepage veröffentlicht, können von Mitgliedern kommentiert werden. Die Beteiligung ist dabei unterschiedlich, bei emotionalen Themen wie der Diskussion um Stuttgart 21 gab es auch schnell einmal über 50 Beiträge in 24 Stunden. Und das bevor die Situation im Schlossgarten eskalierte. Angst vor unsachlichen Beiträgen hat man beim BDS nicht. „Die meisten Beiträge selbst in dieser polarisierenden Diskussion waren erstaunlich sachorientiert“, analysiert Becker. Auch müssen die Mitglieder sich vorher im Onlinesystem des Verbandes anmelden und die Texte werden unter dem echten eigenen Namen veröffentlicht.
Für die Zukunft wünscht sich Becker eine noch bessere Beteiligung der Mitglieder sowohl bei den Umfragen als auch bei den individuellen Meinungen. Es ist leicht, über den Verband oder die Politik zu schimpfen. Der BDS ist ein Mitmachverband bei dem sich Mitglieder einbringen können und sei es mit ein paar wenigen Kreuzen zwei Mal im Jahr auf einem Fragebogen.
An der aktuellen Konjunkturumfrage Sommer 2012 können Sie sich hier beteiligen....
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